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Die Projektwoche "Kulturerlebnis Tafelfreuden" in 3 Epochen

fand vom 11. – 15.2 2008 mit 60 Schülern der 6. Jahrgangsstufe der Georg Büchner Schule, Rodgau-Jügesheim statt.

 

Ein mit den Lehrern besprochener Rahmenplan wurde so aufgebaut, dass jeder Tag ein anderes Thema betraf.

 

Der Montag war mit der Theorie (Geschichte, Tischsitten, Essverhalten und Kochen des Mittelalters und des Barocks eine ziemlich trockene Kost für die Schüler. Dieses Grundwissen war notwendig für den weiteren Aufbau. Ein gemeinsames Spagettiessen lockerte den ersten Tag wieder auf.

     

 

Schon der nächste Tag, der Ausflug nach Frankfurt ins Städel-Museum, brachte die Schüler in eine andere Welt. 

Einige Schüler betraten zum ersten Mal ein Museum. 

Während einer Führung in 2 Gruppen wurde ihnen anhand der Stilleben die Lebensmittelsymbolik erklärt. 

Die Schüler zeigten sich außerordentlich interessiert und konnten aufgrund ihres Wissens vom Vortage gut kombinieren und wiedergeben.

 

 

So freuten sich die Schüler schon auf den Mittwoch, es ging mit einem Bus in den Spessart zum Bessenbacher Hof. 

 

im Hofladen

 

Hier bekamen sie eine ökologische Landwirtschaft gezeigt, 

und man führte ihnen u.a. vor, wie man in der Elektrizität dank der Gülle autark werden kann. 

Die große Attraktion war natürlich ein in der Nacht geborenes Fohlen.

 

Nachdem wir auf dem Wege zu dem Hof eine kleine Wanderung hatten, wurde der Imbiss mit den guten Ökoprodukten natürlich zu "Tafelfreuden".

 

Auf dem Heimweg wollten die inzwischen neugierig gewordenen Schüler alles vom nächsten Tage erfahren. An diesem wollten wir mit ihnen  ihre neu gewonnen Erkenntnisse (mittelalterliches und barockes Essen) in die Praxis umsetzen.

 

Wir kochten am 4.Tage zusammen mit den Schülern nach Originalrezepten aus dem Mittelalter und dem Barock schmackhafte Gerichte. Im Vergleich zum 1. Tage – der trockenen Theorie -  war jetzt eine richtige Begeisterung ausgebrochen. Alle schnippelten, kochten, pürierten, rührten und waren tüchtig zu Gange ohne großes Blutvergießen.

 Es war schon die Vorbereitung für den nächsten Tag – ein Event. Wir besprachen noch gemeinsam, wie sie die Senioren empfangen und an die Tische geleiten. Auch ein Tischgespräch wurde simuliert.

 

 

 

Senioren der Altenheime Rodgau und Rödermark waren eingeladen worden. Die jungen Schüler deckten die Tische festlich und zeigten dabei eine vielfältige Kreativität. Dann war es soweit, die Busse mit den Senioren standen vor der Türe. Jeweils 2 SchülerInnen empfingen die Senoiren, geleiteten sie an den Tisch und betreuten sie während des gesamten Essens. Es entwickelte sich erfreulicherweise meist eine vertraute, Händchen haltende Eintracht zwischen Betreuten und Betreuern.

  

 

Abschied

 

Für Gäste und Schüler war es ein besonderer Abend.