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Einladungs-Flyer für den 10. 5.

ainmal nur das alphabet gebrauchen

oder

wie beschafft man wörter, deren beschaffenheit nicht bekannt ist?  

 Eine Veranstaltung zum "Tag der Literatur"

Und so sah das am 10. Mai 2009 im Hof des Büsing-Palais aus:

Viele Schüler aus unterschiedlichen Schulen legten gemeinsam Hand an die Holzbuchstaben.

Wir freuten uns besonders, dass Franz Mon gekommen war und den ganzen Nachmittag blieb um den Schülern tolle Anregungen für ihr Schaffen zu geben.

 

Erste Aufgabe: ein Anagramm aus DUICH stellen. 

Hierzu sehen Sie folgenden kleinen Film... VIDEO: DUICH

 

 

Motive für eine ICH/DU-Postkarte wurden gesucht
Literatur ... öffnet Türen,
wächst in die Höhe
und wird zum Turm
Aufgabe: aus einem Alphabetsatz einen Turm bauen!
alle packen mit an
Aufgabe:

Einen Satz rund um den Brunnen stellen!

"Die zweite Reihe besteht aus Schülern" Franz Mon

 

Sehen Sie zu dieser Aufgabe folgendes Video:
Video "roundabout" Das Dokumentationsvideo "Wortgarten" können Sie bei uns anfordern.

 

Presse zum Tag der Literatur am 1. 5. 2009         
 

Offenbach Post, 12. 5. 2009 

 

 

Am 28. April arbeiteten die Schüler des Literaturkurses der Rudolf-Koch-Schule mit Franz Mon im Wortgarten:              
  
Leider spielte das Wetter nicht so ganz mit, beim Spiel mit den Lettern vergaßen alle Beteiligten jedoch schnell den launischen April. Der Hintergrund mit Blümchen war den Wortschaffenden nicht sehr angenehm. Daher zog man bald auf die Treppen des Büsing-Palais um.

 

Franz Mon macht die Schüler auf Raumforderungen, Zeichenabstände, Zeichenbeziehungen aufmerksam.

 

Genaues Hinsehen  - Franz Mon erkennt und analysiert die Situationen mit treffsicherem Gespür. Die Schüler folgen  seinen Anregungen und Einwänden, da der Autor gut erklärt und überzeugende Begründungen liefert.

Franz Mon macht die Schüler u.a. darauf aufmerksam, dass sie im Wortgarten als Team agieren und sich absprechen müssen.

Im theoretischen Unterricht lernten die Schüler zunächst etwas über Alphabetgedichte. Dies sind Wortabfolgen, die mit ihren Anfangsbuchstaben dem ABC folgen. Demgemäss nahm sich die Gruppe als Probearbeit ein Alphabetgedicht vor. Das erste Wort - angeregt durch Franz Mon - lautete "ABRAHAM". Wobei sein Augenmerk auf Wortklang, -länge und Buchstabenpräsenz lag.

 

wir blieben im Alten Testament: aus ABRAHAM wird BABYLON - 

Kritische Betrachtung aus der Ferne 

Umbau
nach CAESAR folgte ESTHER
 

die beschaffenheit von wörtern 

(8 von insges. 29 Fragen von Franz Mon)

1 wie beschaffen müssen wörter sein?

2 müssen wörter beschaffbar sein?

3 wie beschaffen müssen wörter sein, damit man sie beschaffen kann? 

4 wie beschafft man wörter, deren beschaffenheit nicht bekannt ist?

5 wie lassen sich wörter beschaffen, die sich noch nie haben beschaffen lassen? 

6 worin besteht die beschaffenheit eines wortes, das noch nie beschafft werden konnte?

22 lohnt sich die anschaffung von wörtern, deren beschaffenheit ganz genau bekannt ist?

27 wie beschaffen muß ein wort sein, das seiner abschaffung denselben widerstand entgegen setzt wie seiner anschaffung?

 

Franz Mon hat mit seiner außerordentlichen  Präsenz und der Klarheit seiner Gedanken die KultA-Mitglieder tief beeindruckt.
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